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Wildwasserkanu
Wasser überall!
Vierter Wildwasser-Sportkurs der Theodor-Fliedner-Schule in Österreich.
Zum vierten Mal war es jetzt wieder soweit: 18 Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen der Theodor-Fliedner-Schule in Bierstadt rüsteten sich für den Höhepunkt ihres Sportkurses - für einen einwöchigen Wildwasser-Kajakkurs in der österreichischen Steiermark. Wie schon in den vergangenen Jahren waren zuvor die Grundlagen des Kajakfahrens, unter der Anleitung ihres Lehrers Herrn Volker Stelzer, wöchentlich im Schiersteiner Hafenbecken eingeübt worden.
Das umfangreiche Material für den Wildwasser-Kurs, d.h. Boote, Paddel, Schutz- und Sicherheitskleidung für die Teilnehmer, Fahrzeuge sowie Bootsanhänger, konnte wieder von der Universität Göttingen ausgeliehen werden. Eine aufwändige Logistik, die jedoch routiniert und engagiert vom erfahrenen Wildwasser-Kanuten Herrn Stelzer gemeinsam mit seinem Übungsleiter-Team, bestehend aus Kerstin Will und - bereits zum dritten Mal mit dabei - Ingo Krüger, gemeistert wurde. In Österreich ebenfalls mit von der Partie war die Lehrerin Frau Müller-Ribarić, welche sich vornehmlich um die Camping-Logistik kümmerte.
Soweit war alles wie bisher – bis auf Eines: die Wetterprognose! Schon im Vorfeld war allen Schülerinnen und Schülern klar, dass sie in diesem Jahr nicht nur mit viel Wasser von unten rechnen mussten, sondern auch mit ebensoviel von oben kommend! Doch dieses hatte die Schülerschar offenbar nicht schrecken können: bestens ausgerüstet und mit viel Motivation erreichten sie am Sonntag, den 30.05.2010, nach 700 Straßenkilometern die wunderschöne und von Bergen eingerahmte Flusslandschaft der steirischen Salza.
Noch am gleichen Tag begannen sie mit der ersten Kurseinheit: dem Retten und Bergen sowie Schwimmen in bewegtem bzw. „wildem“ Wasser. Erst dann durften die kleinen und sehr wendigen Wildwasser-Kajaks bestiegen werden, um in täglichen Etappen mit steigendem Schwierigkeitsgrad die richtigen Paddeltechniken sowie eine sichere Bootsbeherrschung zu erlernen und zu erproben. Dass gerade zu Beginn die ein oder andere Kenterung mit zum Sport gehört, wenn mal wieder die Wasserströmung und nicht der Wille des Paddlers den Weg des Kajaks bestimmte, musste wohl ein jeder Teilnehmer erfahren.
Doch auf die Mühen der Konzentration, Anstrengung und Selbstüberwindung folgten auch in diesem Jahr bei vielen Teilnehmern recht schnell Fortschritte und Erfolgserlebnisse, bis hin zur Euphorie. Neben dem Teamgedanken seien dies wesentliche Charakteristika des Wildwasser-Kajakfahrens, weshalb sich diese Sportart so gut für Jugendliche eigne, resümierte Herr Stelzer. Schnell merkten auch die Teilnehmer, dass neben all den Paddeltechniken insbesondere die positive Gruppendynamik beim Kajaksport eine große Rolle spielt. Gerade auf dem Fluss ist die gegenseitige Rücksichtnahme, Aufmerksamkeit und Hilfsbereitschaft von hoher Priorität. Diese Erfordernis an sozialer Kompetenz und Verantwortungsbewusstsein setzte sich an Land fort: z.B. beim Verstauen bzw. Laden des Paddelmaterials, bei Ausflügen sowie bei den täglichen Arbeiten wie Kochen, Sauberhaltung des Zeltcamps und Einkaufen.
Dass sich diesmal die Wetterprognose leider überwiegend bewahrheitete und die Gruppe mit tagelangem Regenwetter bedacht wurde, haben die Schülerinnen und Schüler mit einer erstaunlichen Ruhe und Gelassenheit über sich ergehen lassen, lobten Herr Stelzer und Frau Müller-Ribarić. Glücklicherweise stand der Gruppe auf dem ideal und idyllisch direkt am Fluss gelegenen Campingplatz eine exklusiv nutzbare große Scheune mit Strom- und Wasseranschluss sowie mit trockenem Bettenlager zur Verfügung.

Etwas Besonderes hatten die Wassermassen allerdings: Eindrucksvoll durften die Kursteilnehmer erleben, wie sich der Charakter eines Flusses binnen Stunden vom idyllisch-grünen Wildfluss zum reißenden braunen Hochwasser-Strom entwickeln konnte. Sensibilisiert gegenüber diesen Naturgewalten war das Erstaunen nicht minder, als sich der Wasserpegel fast ebenso schnell, mit Ende der Regenfälle und quasi über Nacht, wieder auf ein befahrbares Maß absenkte. Während die Kursgruppen der Vorjahre den Fluss Salza bei nahezu idealem Wasserstand auf verschiedenen Flussabschnitten kennen lernen konnten, wurde der diesjährigen Gruppe die Erfahrung zuteil, die gleichen Flussabschnitte mit täglich wechselndem Charakter zu befahren. Weitaus überragender als in den Vorjahren gestaltete sich, dank des Wasserreichtums, die Wanderung entlang der „Wasserlochklamm“, wo sich unzählige Wasserfälle über mehrere Hundert Höhenmeter hinweg ihren Weg in die Tiefe in die Tiefe suchen. Ein weiteres Ausgleichsprogramm, jeweils durchgeführt in Kleingruppen, war die Erforschung eines Höhlenlabyrinths sowie die Schnellbesteigung des so genannten „Hausbergs“, welcher den Wanderer schließlich mit einem herrlichen Blick über das Tal belohnte.
Regionalentscheid Fußball
Mädchenteam erreicht dritten Platz beim Regionalentscheid
Einen guten dritten Platz erreichte unsere Mädchenmannschaft im WK II beim Regionalentscheid in Rüsselsheim.
Trotz des verletzungsbedingten Fehlens einiger Spielerinnen fuhren unsere Mädchen guten Mutes nach Rüsselsheim. So positiv gestimmt gelang gegen den späteren Turniersieger vom Gymnasium Bleidenstadt ein 0:0.
Beflügelt von diesem Erfolg wurde das nächste Spiel gegen das Gymnasium aus Gernsheim mit 2:0 gewonnen. Auch das Stadtderby gegen die Elly-Heuss Schule konnten unsere Mädchen nach großer Überlegenheit mit 1:0 für sich entscheiden, so dass im letzten Spiel gegen die Brentano Schule aus Hochheim nur noch ein Sieg fehlte.
Leider war unsere Mannschaft gegen das starke Team ohne Siegchance, man verlor mit 1:4 und wurde so mit nur einer Niederlage Turnierdritter.
Bei dem Turnier wurden die folgenden Spielerinnen eingesetzt:
Sarah Ziegler, Lisa Seidler, Büsra Selvi, Scarlett Rasch, Somia Mazousi, Chiaria-Marie Laaß, Michelle Kick, Reva Fluck, Helena Nitzke
Bundesjugendspiele 2010
Am 26.05.10 fanden unsere diesjährigen Bundesjugendspiele im Berliner Stadion statt. Trotz der schlechten Wettervorhersage entschieden wir uns am Dienstag für die Durchführung, was sich im nachhinein als richtige Entscheidung erwies, denn am Ausweichtermin (28.05.10) regnete es den gesamten Vormittag.
Neben dem klassischen Dreikampf (Sprint, Weitsprung, Wurf/Stoß) traten die Schüler als Klassengemeinschaft bei 2 unterschiedlichen Wettbewerben gegeneinander an, um die Jahrgangs-Klassensieger zu ermitteln. In den Wettkampfpausen boten zusätzliche "Mitmachstände" die Möglichkeit, sich freiwillig beim Hochsprung, Frisbeezielwurf, Seilsprung und Cupstacking mit anderen zu messen. Diese zusätzlichen Angebote werten die klassischen BJS deutlich auf und motivieren die Schüler zusätzlich.
Gegen 11:20 kam leider der vorhergesagte Regen, so dass die Veranstaltung abgebrochen werden musste. Glück im Unglück war die Tatsache, dass alle Klassen bis auf eine, den Dreikampf bis dahin absolviert hatten. Lediglich die 7G1 konnte den Sprint nicht mehr durchführen, was jedoch im Sportunterricht nachgeholt wird, so dass auch dort jeder Schüler seine Urkunde erhalten wird.
Nur die Pendelstaffeln der Klassen 5 bis 8 und die 4x100 Meter Staffel der Klassen 9 + 10 gegen die Lehrer fielen dem Regen zum Opfer. Unter Umständen können die Pendelstaffeln an unserem Schul-Spielfest am 01.07.10 nachgeholt werden.
Jahrgangs- und Schulsieger:
Flagfootballtunier am 12.05.10
Beim ersten Lalo Starlets Bowl in Langenlonsheim hat unsere Flagfootball Schulmannschaft einen hervorragenden 4. Platz erkämpft.
Nachdem in der Vorrunde alle Spiele gewonnen wurden, konnten die TFS Pittbulls auch im Viertelfinale einen Sieg gegen die Lalo Starlets erringen.
Leider ließen dann die Kräfte etwas nach und ein Spieler der Mannschaft, die eh mit nur einem Auswechselspieler angereist war, hatte mit Krämpfen in den Beinen zu kämpfen. Die nun folgenden Finalspiele wurden daher leider verloren.
Der 4. Platz ist bei dem stark besetzten Feld (12 Mannschaften aus NRW, RLP, BAY,NS + HES) jedoch ein sehr gutes Ergebnis. Bei dem nun kommenden Turnier am 15.06.10 (Knights Bowl in Nackenheim) können sich die Spieler um Coach Frank Grimm nach der gezeigten Leistung beim Starlets Bowl durchaus Siegchancen ausrechnen. 
TFS beim SVWW
Die Fliednerschule beim SV Wehen-Wiesbaden

Jede Menge Fliednerschüler waren am 30. Mai unter den 5010 Zuschauern in der Brita-Arena und sahen die Begegnung zwischen dem SV Wehen-Wiesbaden und dem FC Ingolstadt. Die Partie endete 1:5 für die Gäste doch die Fans und die Schüler waren trotzdem begeistert dabei und feierten im Anschluss mit den Spielern den Klassenerhalt in der 3. Fußballliga.

Die Theodor-Fliedern-Schule hatte kurzfristig vom SV Wehen-Wiesbaden Freikarten für das letzte Heimspiel der Saison erhalten. Der Sportlehrer Herr John Dunn hat noch am selben Tag die Karten bei der Geschäftsstelle abgeholt und an den folgenden Tagen unter den Schülerinnen und Schülern der Klassen 5 bis 10 verteilt.
Auf der Osttribüne fieberten die jungen Fans mit ihrer Mannschaft und hofften lange Zeit auf weitere Tore der Heimelf. Am Ende war die Niederlage zwar eindeutig, doch letztendlich überwog die Begeisterung im Stadion und die Nähe zu den Idolen.
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