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Handball: Stadtentscheid AK IV + Regionalentscheid AK II + III
Fliednerschule mit 3 Handballteams beim Regionalentscheid
Mädchenteam erreicht Platz 2 und verpasst den Titel nur knapp
Drei Stadtmeisterteams schickte die Theodor-Fliedner-Schule zum Handball-Regionalentscheid nach Raunheim. Somit war man in drei von vier Altersklassen vertreten. Hierzu musste Sportlehrer Koch noch einen weiteren handballerfahrenen Betreuer mitnehmen, da die Spiele der Mannschaften teilweise zeitgleich in den zwei Hallen der Doppelturnhalle stattfanden. Mit Frank Tritscher konnte der Vater einer Spielerin gewonnen werden, der derzeit auch das Männerbezirksoberligateam der TG Eltville trainiert. Die Schule dankt Herrn Tritscher dafür in besonderem Maße, musste er sich doch für diesen Einsatz auch Urlaub nehmen.
In Vergleichsspielen über 2 x 10 Minuten musste man gegen die siegreichen Vertreter aus den Bezirken Main-Taunus, Rheingau-Taunus und Groß Gerau antreten.
Die schwerste Aufgabe hatten das Jungenteam der Altersklasse II (Jhrg. 94-97) zu bewältigen. In den Spielen gegen die Immanuel Kant-Schule Rüsselsheim (9:16) und die Elly-Heuss-Schule Wiesbaden 8:20) war man zu unterlegen, um eine Siegchance zu haben, obwohl man gegen die Rüsselsheimer die 2. Halbzeit sogar mit 8:6 gewinnen, den 10:2 Rückstand aus Hälfte 1 jedoch nicht mehr kompensieren konnte. Im Spiel gegen die Eichendorffschule aus Kelkheim konnte man die Begegnung lange offen gestalten und verlor erst gegen Ende noch mit 13:9.
Das Jungenteam der Altersklasse II liebäugelte nach dem Unentschieden im zweiten Spiel gegen das Gymnasium Gernsheim sogar mit dem Titel – hatten doch die Gernsheimer den Turnierfavoriten, die Eichendorffschule aus Kelkheim, im ersten Spiel schon mit 2 Toren bezwungen. Zuvor hatte die Mannschaft um Torjäger Tim Hieronimus bereits die Pestalozzischule aus Idstein mit 15:9 besiegt. Im entscheidenden Spiel gegen die Eichendorffschule musste die Mannschaft also unbedingt gewinnen, um eine Chance auf den Titel zu haben. In diesem Spiel setzte sich jedoch am Ende trotz aufopferungsvollem Kampf und knappen Spielverlauf (Spielfilm 2. Hälfte: 7:7; 7:8; 8:8; 9:8; 9:9; 9:10; 9:11; 10:11, 10:12) die körperliche Überlegenheit der Kelkheimer durch. Durch diese 10:12 Niederlage wurde Gernsheim Regionalsieger und den TFS-Jungs blieb am Ende nur der 3. Platz.
Bei den Mädchen der Altersklasse III fehlte die Vertretung aus dem Rheingau Taunus-Kreis, so dass man nur gegen die IGS Kelsterbach und die Heinrich-Böll-Schule aus Hattersheim spielen musste. Gegen die ersatzgeschwächt angetretenen Spielerinnen aus Kelsterbach hatte die Fliednerauswahl keine Mühe und gewann ihr erstes Spiel mit 10:5 Toren. Im Endspiel um den Titel gegen die Hattersheimer Mädels machte sich dann doch das Fehlen der kurzfristig erkrankten Tamina Fuchs und Tamara Schleunes bemerkbar. Die beiden wurden besonders in der Abwehr vermisst, wo die körperliche Unterlegenheit der jüngeren TFS-Spielerinnen den Hattersheimer Mädchen immer wieder Vorteile bei Eins-gegen-Eins-Aktionen brachte, die zu direkten Toren oder beim Aushelfen zu Toren über den Kreis führten. So nutzte auch eine anfängliche 2:1 Führung nichts, da die Hattersheimerinnen bereits zur Pause auf 2:5 wegzogen. Dieser Führung lief man auch in der 2. Halbzeit lange hinterher, ehe eine offensive Abwehr und Tempospiel nach vorne nach einem 9:5 Rückstand noch den 9:8 Anschlusstreffer bewirkten. Zum Ausgleich reichte aber die Zeit nicht und fairerweise muss man auch zugeben, dass mit Hattersheim das ausgeglichener besetzte Team gewonnen hat.
Insgesamt haben sich die Mannschaften der Theoder-Fliedner-Schule gut geschlagen und einen positiven sportlichen Eindruck hinterlassen.
Handballyoungster der Fliednerschule überzeugen bei der Stadtmeisterschaft
3. Platz ist ein gutes Ergebnis gegen körperlich überlegene Gegner
Bei den Handball-Stadtmeisterschaften der Altersklasse IV (Jhrg. 1998 – 2001) stellte die Fliednerschule ein ganz junges Team, welches in diesem Jahr schon einmal erste Wettkampferfahrung bei einem Stadtentscheid sammeln sollte. Die Jungenmannschaft war fast ausschließlich mit Handballtalenten aus dem 5. Schuljahr besetzt, die somit auch im nächsten Jahr noch einmal in dieser Altersklasse antreten können.
Der körperliche Unterschied gegen die fast ausschließlich um 1-2 Jahre älteren Spieler der acht anderen Schulen war meist sehr deutlich. Das Fliednerteam konnte diesen Nachteil allerdings oft mit besserer Technik und spielerischer Überlegenheit kompensieren. So auch beim vorgeschriebenen Vielseitigkeitsparcours, der mit in die Turnierwertung einging. Hier erzielte das Team in seiner Vierergruppe die beste Parcourszeit und ging somit in allen 3 Gruppenspielen mit einem 2:0 Vorsprung in die Spiele.
Im ersten Spiel musste die Mannschaft gleich gegen die körperlich weit überlegenen Spieler der Humboldt-Schule antreten. Spielerisch überlegen, scheiterte das Team zu oft am starken Torwart der Humboldtschule und musste am Ende unglücklich eine 11:10 Niederlage hinnehmen.
In den beiden anderen Gruppenspielen gegen die Leibnitzschule und gegen das Gymnasium am Mosbacher Berg drehten die Jungs dann mit ganz offensiver Abwehrarbeit so richtig auf und kompensierten den Größennachteil durch mehr Spielwitz und bessere Technik. Klare Siege mit 13:8 und 12:8 Toren waren der verdiente Lohn für besseres Spiel.
Mit diesen Ergebnissen wurde man Gruppenzweiter und konnte das Endspiel gegen den späteren Turniersieger, die Elly-Heuss-Schule, nicht mehr erreichen.
Der 3. Platz weckt aber Hoffnungen für das nächste Jahr.