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Bundesjugenspiele 2011

Bundesjugendspiele an der Theodor-Fliedner-Schule
Schulsportlicher Jahreshöhepunkt im Helmut-Schön-Sportpark

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Alle Schülerinnen und Schüler, sowie Lehrerinnen und Lehrer verlassen für einen Tag ihre Schule und treffen sich einmal im Jahr in Wiesbadens schönster und größter Sportstätte, dem Helmut-Schön-Sportpark (früher: Stadion an der Berliner Straße), zum schulsportlichen Höhepunkt des Jahres – den Bundesjugendspielen.
Als Klassiker des Schulsports sind sie längst nicht bei allen Schülerinnen und Schülern beliebt. An der Theodor-Fliedner-Schule hat sich dies jedoch im Lauf der Jahre sehr gewandelt. Zusätzliche Ideen und Verbesserungen, insbesondere auch die Einrichtung eines Verkaufsstandes mit Essen und Trinken, der nicht nur als Verpflegungsoase, sondern auch als zentraler Treffpunkt seine Wirkung nicht verfehlt.
Die um diesen Stand herum platzierten Mitmachstände zum Kräftemessen mit sportlich-koordinativen Schwerpunkten erhöhten die Attraktivität zusätzlich. Der hohe Aufforderungscharakter bei Wettbewerben wie cupstacking (Becherstapeln auf Zeit), Seilsprung-Minutentest, Balancieren auf der Slackline oder im Hochsprung reizt zum Mitmachen oder staunenden Zuschauen. So kam in den Wettkampfpausen zwischen den 4 Standarddisziplinen nie Langeweile auf, es entstand vielmehr ein kommunikatives Treiben mit hohen Bewegungsanteilen.
Die Staffelwettbewerbe der einzelnen Jahrgangsstufen stellten dann noch den abschließenden Höhepunkt dar. Sind die Pendelstaffeln der Jahrgangsstufen 5-8 bereits eingerahmt von der mitfiebernden Schulgemeinde (einschließlich aller Lehrer/innen), so sind die abschließenden 4 x 100m-Staffeln der Jahrgänge 9 und 10 und der Lehrer das heiß erwartete Schlusshighlight des Tages. Dass sich hier die Lehrerstaffel regelmäßig geschlagen geben muss (Platz 5 von 7), gehört wohl zu einem solchen Tag, an dem die Schüler die Sieger sind dazu.
Ingesamt wurde durch diese Art der Durchführung auch die Ur-Funktion der Bundesjugendspiele schülergerecht wiederbelebt: Die Möglichkeit, fernab von den täglichen Gehirnanforderungen im Klassenraum (und der heute leider auch weitgehend bewegungsarmen Freizeitgestaltung von Schülern), bei einem Sportfest mit der gesamten Schule anerkennenswerte körperliche Qualitäten und Leistungen zeigen zu können. Dies übt immer noch eine große Faszination auf die (meisten) Schüler/innen aus. Die drei leichtathletischen Disziplinen aus Laufen, Werfen und Springen sind aufgrund ihrer sportmotorischen Grundlagenfunktion auch niemals überholt und bieten dank eines ausgeklügelten Punktesystems die direkte Vergleichsmöglichkeit zwischen allen Jahrgängen einer Schule.
Dieses gemeinsame sportliche Kräftemessen über alle Altersunterschiede hinweg macht denn auch einen besonderen Reiz von Bundesjugendspielen aus. Diese Vereinigung der gesamten Schülerschaft in einer gemeinsamen, auch schulformübergreifenden Veranstaltung gibt es nur im Fach Sport. Spürbar wurde dieser Geist so richtig mit der knisternden Spannung bei der Bekanntgabe der 6 Schulsieger (den je besten 3 Jungen und Mädchen) während der gemeinsamen Ehrungsveranstaltung am nächsten Schultag. Den hohen Stellenwert den diese Sportveranstaltung daher auch an der TFS genießt, verdeutlichte die Schulleiterin Frau Petersen, die auch die Durchführung der Ehrung persönlich vornahm.
Tolle Leistungen und Sieger gab es an diesem Tag viele, die begehrtesten Trophäen dieses Tages konnten sich allerdings nur 6 Schüler/innen sichern.
Die Schulsieger bei den Bundesjugendspielen 2011 sind:

Mädchen: 1. Pelin Baran (7 R1) 2. Nadia Bakshi (6 A) 3. Lena Willer (8 G3)
Jungen: 1. Tim Hieronimus (8 G1) 2. Atakan Andac (8 H1) 3. Jerelfi Richiez de los
    Santos (7 H)