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Theodor - Fliedner - SchuleBiegerstraße 15
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Latein
Te Fliedner Salutat !
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Was ist Latein?
„Der Redner erweckte ohne Affekte das Interesse der Zuhörer an legalen Emissionen von Abgasen.“
Allein in diesem Satz – entnommen einem Zeitungsartikel aus der FAZ – sind vier Fremdwörter enthalten, die sich auf lateinische Wurzeln zurückführen lassen: affectus – Gefühl, interesse – teilnehmen; lex – Gesetz; emittere – herausschicken.
„The family stays in the mountains for the summer vacation.“ Auch hier lassen sich vier lateinische Wurzeln finden: familia – Familie; stare – stehen; mons – Berg; vacare – frei sein.
Latein ist also keine tote Sprache, sondern lebt fort in Fremdwörtern und auch in der englischen Sprache (etwa 50-60 % des Wortschatzes haben lateinische Wurzeln und lassen sich so leicht ableiten). Natürlich gilt dies auch für alle romanischen Sprachen (Italienisch, Französisch, Spanisch. Portugiesisch, Rumänisch). Latein ist also die Basissprache Europas. Das liegt daran, dass die Römer vor fast 2000 Jahren fast ganz Europa beherrscht haben. Jeder, der Asterix gelesen hat, weiß das.Â
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Wozu Latein?
 Niemand, der jemals Latein gelernt hat, wird es bestreiten: Latein lehrt … Â
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Wie machen wir Latein?
Latein wird an der TFS als zweite Fremdsprache unterrichtet und ist ein Hauptfach. Der Unterricht findet in den Klassenstufen 6 und 7 fünfstündig, in den Klassen 8 und 9 dreistündig statt. Die Kursgröße umfasst durchschnittlich 15 Schüler(innen), dadurch ist ein sehr schülerorientiertes und offenes Unterrichten möglich. Zudem findet der Lateinunterricht in einem eigenen Lateinraum statt, in dem
Arbeitsmaterialien (z.B. Modelle, Karten usw.) immer verfügbar sind.
Als Grundlage des Unterrichts dient das moderne Unterrichtswerk „Cursus“ Ausgabe A. Das Buch enthält neben zahlreichen und vor allem abwechslungsreichen Übungen bereits ab der ersten Lektion zusammenhängende lateinische Texte. Deren Inhalte „wachsen“ sozusagen mit den Schülern und Schülerinnen und ihrer Lebenswirklichkeit mit: Wird anfangs römisches Alltagsleben eingebunden in die Liebesbeziehung eines römischen Jungen zu einem römischen Mädchen behandelt, so folgen dann die Beschäftigung mit römischer Geschichte aufgelockert durch viele Sagen und schließlich philosophische Themen, die zur intensiven Reflexion des eigenen
Seins und Handelns anregen.
Die verwendeten Unterrichtsmethoden sind abwechslungsreich und schülerzentriert: Mit Arbeitsblättern werden grammatikalische Inhalte selbstständig erschlossen. Die Arbeit an Stationen dient oft der Festigung bereits gelernter Inhalte und schult zudem die Eigenständigkeit. Einige Lektionstexte bieten sich zudem für Rollenspiele an. Nach Möglichkeit findet Erarbeitung auch in Partner- und Gruppenarbeit statt. Die dabei erzielten Ergebnisse werden oft von den Schülern selbst der Lerngruppe präsentiert.
In jeder Klassenstufe werden projektorientierte Exkursionen durchgeführt: So besuchen wir z. B. in der Klassenstufe 6 das „Pompejanum“ in Aschaffenburg, in Klasse 7 das rekonstruierte Römerkastell, die Saalburg, in Klasse 8 geht es in die ehemalige Römerstadt Trier und in der Klasse 9 besuchen wir den archäologischen Park in Xanten am Niederrhein.
Zurzeit wird Latein an der TFS von zwei Lehrerinnen unterrichtet: Frau Lahme und Frau Matthees-Hadeler. Â
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Wer kann Latein?
Im Lateinunterricht wird vorwiegend Deutsch gesprochen. Die Schülerinnen und Schüler müssen also Latein nicht frei sprechen oder schreiben können. Vielmehr wird auf eine analytische Betrachtung der Sprache Wert gelegt.
Latein erfordert
